Körperfunktionen

von der Domestikation der Katze vor etwa 3500 Jahren bis heute hat sie sich in Aussehen und Verhalten nur geringfügig verändert.Die Familie der Katzen(Felidae) bildet bis heute eine einheitliche Gruppe,und egal ob groß oder klein,Katzen sind immer als solche zu erkennen und mit keinem anderen Säugetier zu verwechseln.

Der Körper ist eine faszinierendes Zusammenspiel aus Muskeln und Sehnen die der Katze Geschmeidigkeit,Kraft und Schnelligkeit verleihen.Ihre Sprungkraft und Agilität machen es ihr möglich 5mal so hoch zu springen wie sie groß ist und genau auf dem Punkt zu landen wo Sie hin will.Der Schwanz dient als Gleichgewichtshilfe bei Sprüngen und Hochseilakrobatik.Die Maine Coon benutzt ihn aber auch als Stimmungsbarometer.Die Pfoten sind durch gute Polsterung der Ballen ideal zum leisen Anschleichen.Die 5 Vorderkrallen werden während des Laufens in Hauttaschen eingezogen.An den Hinterläufen besitzen sie nur 4 Krallen.Das Fell ist für uns eine sichtbare Zierde,für die Maine Coon ein schützender Mantel.Bei extrener Kälte stellen sich die Fellhaare auf,um die dazwischenliegende Luft als Isolation zu nutzen.Das Gebiss der Katze umfasst nur 30 Zähne und damit weniger als das aller anderen Fleischfressern.Mit 5 bis 6 Monaten verlieren sie die Milchzähne,mit 7 bis 9Monaten ist ihr Gebiss voll ausgebildet.

Die Sinnesorgane

Für die Beutejagd sind gutes Sehen,Hören und Tasten von außerordentlicher Wichtigkeit für die Katze.Die Augen einer Katze haben durch ihre Größe einen größeren Blickwinkel als die des Menschen.Da sie ihre Pupillen extrem erweitern kann,wird selbst geringfügiges Licht(Kerzenschein)noch genutzt.Die Wirkung wird durch eine Reflexschicht im Augenhintergrund noch verstärkt.Deshalb leuchten Katzenaugen im Dunkeln.Katzen besitzen ein drittes Augenlid,die sogenannte Nickhaut.Sie ist nur sichtbar,wenn die Katze müde ist oder Krank.Die Ohren der Katze kann man mit großen,beweglichen Schalltrichtern vergleichen,die sich unabhänig voneinander bewegen können.Geräusche aus unterschiedlichen Quellen zu unterscheiden ist für Katzen kein Problem,denn sie sind imstande,in Frequenzbereichen bis zu 65kHz zu hören(Menschen nur bis 20kHz).Der Geruchssinn der Katze ist dem des Hundes unterlegen.Wir Menschen können ihr aber auch hier das Wasser nicht reichen.Sie setzt ihn zur Kontaktaufnahme und zun Lesen von Duftmarkierungen ihrer Artgenossen ein.Der Geschmackssinn gibt auch Wissenschaftlern noch Rätsel auf,denn was eine Katze heute als extrem schmackhaft empfindet,verweigert sie unter Umständen am nächsten Tag.Der Tastsinn ist ein hochempfindliches Organ und sitzt an den Schnurrkissen.Augen.Kinn und über den Daumenballen an den Vorderbeinen.Die Katze nimmt damit nicht nur Berührungen wahr.Ihre Beute wird nicht nur beschnuppert,sondern auch betastet.

Körpersprache und Verhaltensweisen

Ihre Katze spricht mit Ihnen mit ihrem ganzen Körper dazu gibt sie Töne von sich,die die Situation untermalen.

Wohlbefinden drückt sie aus,indem sie mit entspanntem Gesichtsausdruck und halbgeschlossenen Augen vor sich hin schnurrt.

Zur freudigen Begrüßung stellt sie ihr Schwänzchen hoch auf,und mit wachen,aufmerksamen Blick erwartet sie ein liebevolles Wort von ihrem Dosenöffner oder eine wohltuende Streicheleinheit.

Abwehr ensteht oft aus Angst,die  am deutlichsten durch einen sogenannten Katzenbuckel  ausgedrückt wird.Die Katze baut sich vor ihrem gegenüber auf um imposanter zu erscheinen.

Beim Angriff steht der Körper breitseitig auf hoch aufgerichteten Beinen(sie wirkt dadurch größer),die Ohren sind nach hinten geklappt,der Kopf leicht zur Seite gedreht,die Pupillen verengt und die Schnurrhaare breit auseinandergespreizt.Das Angriff und Abwehrspiel wird übrigens schon von Jungtieren mit vier Wochen geübt.

Das Putzen dient nicht nur der Fellpflege,häufig handelt es sich auch um ein Verlegenheitsputzen. Ist ihre Katze unentschlossen oder war sie gar ungeschickt so putzt sie sich um ihr Gesicht zu wahren.Das Putzen von Artgenossen und Menschen ist eine freundliche Geste der Kontaktaufnahme.

Das Scharren vor dem Wassernapf ist so habe ich es mir mal sagen lassen,und ist auch meine Meinung,das graben nach Wasser.Der Urinstinkt,Nahrung zu verscharren dient dazu Futter für Notzeiten einzugraben,was auch mit dem Napf in der Wohnung gemacht wird(Oder in unserem Fall mit der Küchenschranktür nach jeder Mahlzeit)

Das Treteln ist ein überbleibsel aus der Welpenzeit.Ein Kitten massiert die Zitzen der Mutter mit den Pfötchen um den Milchflu� anzuregen(Milchtritt).Eine erwachsene Katze drückt so ihr Wohlbehagen aus.

Wälzen oder auf den Rücken werfen fordert zum Streicheln auf.Doch Vorsicht viele Katzen sind kitzelig am Bauch und treten mit den Hinterpfoten wenn man sie kraulen möchte.

Beim Flehmen sperrt die Katze wenn sie einen animierenden Duft entdeckt hat das Mäulchen halb auf,die Nasenlöcher weiten sich und ihr Blick wirkt etwas verklärt.Wie erstarrt sitzt sie da und trinkt die Luft.Dabei ist sie völlig konzentriert.

Schnurren bei einer Katze drückt nicht nur Wohlbefinden aus,eine Katze schnurrt auch bei Schmerzen. 

Das mag die Maine Coon

Regelmäßiges abwechslungsreiches Futter mit ganz viel Liebe serviert.

Schmusen und Kraulen doch nur wenn sie Lust hat.

Möbel erklimmen und von oben die Untertanen beobachten.

Ein feines Leckerchen zur Belohnung nach dem Kämmen.

Eine ruhige sanfte Stimme die mit ihr plaudert.

Stundenlang Schlafen und träumen.

Und natürlich kämpfen,spielen und toben mit ihrem Dosenöffner oder ihren vierbeinigen Gefährten.

Das mag die Maine Coon nicht so gerne...

Ignoriert oder gar ausgesperrt zu werden.

Grob von ihrem Schlafplatz verscheucht zu werden.

Heißes oder zu kaltes Futter lieblos serviert.

Ein langweiliges Leben ohne Liebe und Zuwendung.

Knallende Türen,streitende Menschen und hektisches Herumlaufen.

Mit Gewalt festgehalten und gekämmt zu werden.

Verfilztes und Schmutziges Fell mit Blut saugenden Untermietern.

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